Money Life Hacks

Deine Versicherung will nicht immer, dass du sie verstehst.

Zwei einfache Prompts für eine erste Analyse oder einen Vergleich deiner Versicherung. Sie liefern dir interessante Ergebnisse, ersetzen aber keine Detailprüfung: Die machst du danach selbst oder mit einer Fachperson.

  • Hilfsmittel, keine Beratung
  • Keine Garantie auf Korrektheit oder Vollständigkeit
  • Ergebnisse immer selbst prüfen
  • Gibt dir erste Indikationen, was du bei deiner Versicherung nachfragen musst

3Schritte

So nutzt du das

Kein Konto, kein Upload zu uns. Alles läuft direkt bei dir, im Chat-Tool deiner Wahl.

  1. Police und Offerten als PDF bereithalten

    Deine bestehende Police, plus 2-3 Offerten, falls du wechseln willst. Reicht auch nur die Police, falls du nur checken willst. Optional: Lade zusätzlich die Allgemeinen Bedingungen (AB) hoch, dort stehen oft die Ausschlüsse, die auf der Police selbst fehlen.

  2. Bei ChatGPT, Claude oder Gemini hochladen

    Dokumente anhängen, dann einen der beiden Prompts unten reinkopieren und abschicken.

  3. Ergebnis kritisch lesen, nicht blind glauben

    Die KI ist kein Versicherungsberater. Sie sortiert für dich vor, du prüfst die auffälligen Punkte danach selber oder mit einer Fachperson.

2Prompts

Die zwei Prompts

Zwei verschiedene Situationen, zwei verschiedene Prompts. Nicht denselben für beides verwenden, sonst wird das Ergebnis unscharf.

Rundum-Check

Hab ich das Richtige versichert?

Nutzen, wenn: du nur deine bestehenden Policen (Hausrat, Privathaftpflicht, Auto) checken willst, ohne dass du aktiv wechseln möchtest.

Du bist ein unabhängiger Versicherungs-Check für Privatpersonen in der
Schweiz. Keine Verkaufsabsicht, kein Beraterdeutsch, erkläre alles so,
wie du es einem Kollegen am Mittagstisch erklären würdest.

Ich gebe dir meine Versicherungsunterlagen (Hausrat, Privathaftpflicht
und/oder Auto). Mach Folgendes:

1. ÜBERBLICK pro Police: Was ist versichert, Versicherungssumme,
Selbstbehalt, Prämie (falls ersichtlich), wichtigste Ausschlüsse.

2. AUFFÄLLIGKEITEN: Prüfe gezielt gegen diese Richtwerte aus der Praxis
(Anhaltspunkte, keine festen Regeln):
   - Versicherungssumme Hausrat: grobe Richtwerte sind 1.5-Zi.
     CHF 60'000-80'000, 3.5-Zi. CHF 90'000-130'000, 4.5-Zi.
     CHF 130'000-180'000, Einfamilienhaus ab CHF 180'000. Weicht die
     Police stark ab, lohnt sich ein realistischer Check des
     tatsächlichen Hausrats.
   - Unterversicherung: Falls relevant, erkläre, dass die Versicherung
     die Auszahlung im selben Verhältnis kürzt, wie die Summe zu tief
     ist (30% zu tief versichert heisst 30% weniger Auszahlung bei
     jedem Schaden, nicht nur bei einem Totalschaden).
   - Privathaftpflicht: CHF 5 Mio. gilt als verbreitete Untergrenze,
     CHF 10 Mio. vielen als heutiger Standard, besonders für Familien.
     Liegt die Police darunter: prüfen.
   - Zeitwert- statt Neuwertentschädigung bei Hausrat.
   - Neuwertersatz beim Auto nur innerhalb einer kurzen Frist (oft 2-3 Jahre).
   - Sublimite: Wertsachen (Schmuck, Bargeld) oft nur anteilig an der
     Gesamtsumme gedeckt, Velos/E-Bikes oft nur bis CHF 3'000-5'000 pro
     Stück, Diebstahl ausserhalb der Wohnung oft nur bis CHF 2'000-5'000.
     Frage gezielt nach, ob eigene Gegenstände (v.a. E-Bike, Schmuck)
     darüber liegen.
   - Doppelversicherung: In WG, Familie oder Partnerschaft im selben
     Haushalt reicht eine Hausratversicherung. Privathaftpflicht ist
     dagegen personenbezogen, meist ein Vertrag pro Person, ausser
     "Familie" ist ausdrücklich als Einheit versichert.
   - Unnötige Zusätze: Glasbruch (meist nur bei grossen Glasflächen
     sinnvoll), Cyber-Zusatz im Hausrat (deckt oft nur Randfälle),
     Reisegepäck-Erweiterung (oft schon über Kreditkarte abgedeckt),
     separate Elementarschaden-Zusatzversicherung (Elementarschäden
     sind bei privaten Versicherern automatisch Teil jeder
     Hausratpolice, ein Zusatz dafür ist meist überflüssig),
     Garantieverlängerungen für Elektronik (meist unwirtschaftlich).
   - Leistungen, die nicht mehr zur Lebenssituation passen (z.B.
     Veloversicherung ohne E-Bike, Familientarif ohne Familie).

3. KOSTEN: Jährliche Gesamtkosten, grösste Kostenblöcke. Erfinde keine
Vergleichswerte, wenn eine Einschätzung ohne Offerten nicht möglich
ist, sag das klar.

4. PRIORISIERUNG: Ordne zuerst gedanklich mit der Logik Vermeiden /
Vermindern / Selbst tragen / Versichern: Was lässt sich durch
Verhalten vermeiden (z.B. Velo richtig anschliessen), was durch
Vorkehrungen vermindern (z.B. Rauchmelder), was könnte ich im
Schadenfall selbst tragen, und was würde mich finanziell wirklich
hart treffen und gehört deshalb versichert? Ordne die Ergebnisse
danach so ein:
   MUSS PRÜFEN - potenzielle Lücken oder problematische Ausschlüsse
   KANN OPTIMIEREN - mögliche Einsparungen, überflüssige Leistungen
   ALLES OK - kein erkennbarer Handlungsbedarf

5. Maximal 5 konkrete nächste Schritte, als Handlung formuliert
("Frage deinen Versicherer, ob...", "Kläre, ob du... wirklich brauchst.").

Wichtig: Du bist kein Versicherungsberater und empfiehlst keine
konkrete Versicherung. Unterscheide klar zwischen Fakten aus meinen
Unterlagen, deiner Einschätzung, und Punkten, die ich noch abklären
sollte. Erfinde keine Angaben, schreib "nicht aus den Unterlagen
ersichtlich", wenn etwas fehlt. Die genannten Richtwerte sind
Praxis-Anhaltspunkte, keine gesetzlichen Vorgaben, weise darauf hin,
wo relevant.

Beginne mit einer 4-Zeilen-Zusammenfassung: Was ist gut? Was prüfen?
Wo sparen? Wo Lücken? Danach die Details.

~490 Wörter · für Hausrat, Privathaftpflicht oder Auto

Offerten-Vergleich

Welche Offerte stimmt wirklich?

Nutzen, wenn: du bereits 2-3 Offerten hast und wissen willst, welche wirklich besser ist, nicht nur günstiger.

Du bist ein unabhängiger Versicherungs-Vergleich für Privatpersonen
in der Schweiz. Keine Verkaufsabsicht.

Ich lade meine bestehende Police sowie 2-3 Offerten hoch (Hausrat,
Privathaftpflicht oder Auto). Gehe in zwei Schritten vor:

SCHRITT 1 - EXTRAKTION
Erstelle für jedes Dokument eine Zeile in EINER gemeinsamen Tabelle,
mit exakt diesen Spalten:
Prämie/Jahr | Versicherungssumme | Selbstbehalt | Neuwert oder Zeitwert
| wichtigste Einschlüsse | wichtigste Ausschlüsse | Kündigungsfrist
Fehlt eine Angabe: "nicht ersichtlich" eintragen, nicht schätzen.

SCHRITT 2 - VERGLEICH
Basierend auf der Tabelle, beantworte konkret:
   - Wo ist eine Offerte günstiger, aber die Deckung schlechter?
   - Prüfe explizit diese Fallen: Einführungsrabatt, der nach Jahr 1
     wegfällt; Verlust von Bonus-Malus-Stufe oder Kombirabatt beim
     Wechsel; kürzere Neuwertersatz-Frist als bisher; tieferer
     Franchise-Schwellenwert als er aussieht.
   - Lohnt sich eine höhere Franchise angesichts der Prämienersparnis?
     Rechne es vor, wenn die Zahlen es zulassen.

SCHRITT 3 - FAZIT
MUSS PRÜFEN / KANN SICH LOHNEN / KEIN KLARER VORTEIL, ordne jede
Offerte in eine Kategorie ein, mit Begründung in 1-2 Sätzen.

SCHRITT 4 - FRAGEN
2-3 konkrete Fragen, die ich vor dem Wechsel dem neuen Versicherer
stellen sollte.

Wichtig: Keine Kaufempfehlung, nur Entscheidungsgrundlage. Trenne
klar Fakten aus den Unterlagen von deiner Einschätzung. Erfinde
keine Zahlen.

~200 Wörter · braucht mindestens 2 Dokumente

1Regel

Vor dem Hochladen: Daten schwärzen

Policennummer, Adresse, Kundennummer und AHV-Nummer sind für die Analyse nicht nötig. Schwärze sie in der PDF, bevor du sie einem KI-Tool gibst. Für die Prompts oben zählen nur Deckung, Prämie und Bedingungen, nicht wer du bist.

Keine Versicherungsberatung, keine Kaufempfehlung. Prüfe wichtige Punkte vor einem Entscheid mit deinem Versicherer oder einer Fachperson.

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